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      <title>Identifikation aufgeben</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Identifikation mit der Welt oder eben nicht
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&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Seit langem schon versuche ich gar nicht mehr zu meditieren, da es einfach nicht mehr klappt. Aber auf der Suche nach einem Quäntchen Gefühl weiche ich immer in irgendwelche Aktionen aus, denen ich dann auch statt gebe. Mich in eine tägliche Struktur zu fügen funktioniert einfach nicht mehr. Ich funktioniere nicht mehr. Das ist ja auf dem Weg in die eigene Freiheit und Selbstermächtigung eigentlich auch begrüßenswert. Wenn ich endlich mein Urteilen los lasse. Und wenn ich loslasse, dass ich überhaupt irgendetwas Bestimmtes tun muss. Also beobachte ich endlich was sich minütlich entfaltet. Da will man doch auch hin! Oder? Wollen wir nicht ganz und gar im Hier und Jetzt sein? Wir wollen sein, einfach nur sein. Und einfach ist das gar nicht. Aber ich merke jetzt, dass mein System, mein Körper und mein Geist mich drängen, einfach nur zu sein. Mein Denken schweigt mehr und mehr. Das ist erst einmal beängstigend. Doch nein, da will ich hin, ins pure Sein. Klingt abgehoben, aber es passiert einfach, wenn ich dem keinen Widerstand mehr entgegensetze. Ich lasse mich also ein auf das was sich in jeder Sekunde aus mir und vor mir entwickelt. Gebe mich dem hin ist vielleicht schon übertrieben, aber auch darauf läuft es hinaus. 
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          Also fing ich vor zwei Wochen an zu malen. Jeden Tag mehrere Bilder, jeden Tag eine neue Technik. Mal in Öl, mal Kreiden, mal Aquarell. Alle Farben, Untergründe und sonstige Materialien finden sich plötzlich überall in meinem Wohnzimmer verstreut. Es drängt aus dem Inneren, es führt meine Hand, die malt, kratzt, pinselt, klebt, streicht und dann warte ich ab. Schaue mir die Werke an, die mir gar nicht nur gefallen. Aber sie wollen geboren werden, ich kann grad nicht anders, sie sprudeln nur so an die Oberfläche und es macht einfach Spaß zu Malen. Nach ein paar Tagen habe ich den Weltenwahn vergessen. Aus meiner Sicht füttere ich den Showdown nicht mehr. Das alte System bricht zusammen. Genau das wollte ich schon als Kind. Ich sah die Welt mit völlig anderen Augen. Fas alles was mich umgab empfand ich als undurchdacht, vorläufig, unfrei, unharmonisch, egoistisch, hässlich, zerstörend und letztlich als versklavend. Angefangen beim Kindergarten, den ich als völlig verstörendes Konzept erlebte, gefolgt von Schule uns Staat. Religionen die sich tausende von Jahren gegenseitig den Kopf abhacken, Staatsoberhäupter die Jahrtausende menschenunfreundlich agieren. Eine rigorose Medizin, die nur Bruchteile des Wesens erfasst. Landwirtschaft die lediglich ausbeutet, statt das grandiose Miteinander der Wesenheiten beobachtet und bittet zu partizipieren? Behausungen, die nur Wände mit Löchern sind. Transportmittel die Zwangsnähe generieren oder weltverpestend dahinrasen. Arbeit? Wieso müssen wir überhaupt arbeiten fragte ich mich und das dann trennen vom Hobby, von einer Freizeitgestaltung. Das war das Absurdeste was mir überall begegnete. Und dann auch noch 8 Stunden der Lebenszeit täglich für ein paar Blechmünzen oder Papierscheine hergeben. Da wollte ich auf keinen Fall mitmachen. Und was geht Ärzte das entstehende Leben in einem Menschen an, was seine Geburt? Ich wollte nicht dokumentiert werden, geimpft werden oder katalogisiert werden. Aber das ist auch jeder Baum, jeder Weg, jeder Bach in Europa und jedes Tier. Und wir dürfen als Menschen keinen Schritt alleine machen oder gar im Wald übernachten, oder uns gar einen Fisch fangen und Löwenzahnblätter dazu essen. Also für mich lebten wir immer schon in einer festgezurrten Zwangsjacke. Aus der ich aber nicht nur im Geiste ausbrach, denn das ist machbar, das zeigt mir gerade mein ganzes Sein. Und doch brauchte ich über 50 Jahre dazu es zu begreifen. Mein Geist, meine Seele, mein Inneres Selbst, wer auch immer zeigte mir zeitlebens einen Weg um die meisten der genannten Zwänge zu umgehen. Das aber sehe ich erst jetzt. Es fühlt sich an, als hätte mich eine weise Führung wunderbar gelenkt. In dem ich meine eigene Freiheit als meine höchsten Wert ansah, war das vielleicht auch gar nicht anders möglich.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber was nun? Die Welt zerstört gerade Existenzen, die allerdings aufgebaut sind auf jenem unliebsamen System, das uns wenige Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Und wer weiß, vielleicht bricht es dann auch über mich herein, die dann ihren Besitz verliert, ihre Gärtnerei mit der sie noch gut verdient in diesen Zeiten. Lebensmittel werden gebraucht. Zumal Wildkräuter die letzte Verbindung zu unserem UrMenschsein herstellen können. Das wissen wir noch instinktiv, deshalb haben Kräuter Hochkonjunktur. Aber der Anschlag auf Homöopathie und Naturheilkunde im weitesten Sinne ist im vollen Gange, da fehlt nicht viel und die physischen Kräuter werden auch angegriffen.
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          Also was? Was sollen wir machen? Ehrlich? Wir selbst sein als Erstes. Zusammenrotten, Vereinen und Hinsehen, wirklich hinsehen und kombinieren was da passiert. Sich die letzten Jahrzehnte chronologisch anschauen und erkennen, dass die Schlinge sich von Jahr zu Jahr zugezogen hat. Stück um Stück wurden die Freiheiten gekappt. Nach Tschernobyl wurden Bestimmungen für Lebensmittel wie in einem irren Wahn angezogen, Verordnungen erlassen, Zertifikate verlangt. Alles für die Sicherheit und Gesundheit. Damit hat man uns schnell in der Zange. Nichts ist sicher und jeder muss sterben und vergiften tut uns die Landwirtschaft sowieso mit Pestiziden. Da gibt es keine scharfen Bestimmungen. Das Gift ist überall und diffundiert auch in die Biolandwirtschaft. Kollateralschaden halt, denn Lebensmittel müssen ja sicher sein, also keine Läuse, Rost oder Mehltau, Schnecken oder Rapskäfer, Maiszünsler und was nicht alles. Dann kam der Zusammensturz der zwei Türme und schon gab es den nächsten Grund mehr Sicherheitssysteme zu installieren. Triebfeder Angst vor Terror, Tod und Krankheit. 
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die kleinen schleichenden Anschläge aber bemerkt keiner. Warum sollen wir Sonnencreme auf unsere Haut, in unseren Blutkreislauf schmieren? Nur um 20 Minuten länger in der Sonne sein zu können? Leichte lange Kleidung und ein Sonnenhut tun es auch. Meere werden verseucht und tonnenweise Plastikmüll produziert und Vitamin D Tabletten. Statt das natürlichste auf der Welt zu genießen: ein Sonnenbad. Mit Sonnenschutzmitteln überantworten wir unseren Körper ein weiteres Stück der Industrie, dem Staat, der Medizin. Statt einfach zu lernen wie viel Sonne der eigenen Haut gut tut. Das ist eine gute Übung auch zum Beispiel Lebensmittel zu überprüfen, statt sich alle fünf bis sieben Jahre mit Empfehlungen oder Horrormeldungen überrumpeln zu lassen. Butter ist giftig, Butter ist heilsam. Nee. Butter ist lecker oder eben nicht! Ja und man kann Tiere auch wirklich artgerecht halten. Macht aber auch fast keiner. Kühe müssen halb Baumlaub, halb Gras fressen. Tut aber kaum eine Kuh, die meisten haben Dünnschiss.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Lange Rede kurzer Sinn: Es ist völlig egal welchen Lebensbereich ich mir anschaue. Ich hatte immer etwas zu meckern. Jetzt habe ich all diesen Bemerkungen den Rücken gekehrt. Ich muss mich nicht mehr mit all diesen vielen kleinen Spielsteinen beschäftigen. Mit ihnen lässt sich nichts aufbauen, jedenfalls kein Leben dass mir Spaß macht. Ich identifiziere mich nicht mehr mit dieser gesellschaftlichen Lebenswelt, dem derzeitigen Sosein. Das macht alles einfach keinen Spaß mehr. Jetzt erst recht nicht mehr. Wir gehen jetzt entweder durch ein Nadelöhr in eine freie Welt mit unerschöpflichem Ausmaß an Freiheit und Gestaltungsmöglichkeiten oder wir lassen uns eben vollständig einpferchen. Letzteres geschieht im gleichen Atemzuge wie Ersteres. Was erstaunlich ist. Wie Ersteres aussieht kann jeder selbst aus sich heraus erzeugen, wenn er diese Spielwelt mit ihren engen Regeln, den Scheuklappen, den eindimensionalen Meinungen und Maulkörben verlässt. Einfacher gesagt als getan. Wenn man es jetzt nicht freiwillig tut, dann wird es irgendwann eben noch schlimmer. Wenn man in die Ecke gedrängt ist wird das eigene wahre Selbst doch noch zum Vorschein kommen und ausbrechen wollen. Oder man nimmt den vom Staat zugewiesenen Platz eben an, mit Steuernummer, Chip, Impfung, Geldbetrag und so weiter.
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Was ist der große neue Entwurf? Es ist das Erkennen wer wir eigentlich sind. Wir sind auf einem Planeten mit wundervollen lebenswerten Regionen und unser Menschenrecht sollte sein, frei zu entscheiden wo wir leben und was wir tun und was wir essen und wie wir zusammenleben wollen. Die Natur, die Landschaften, die Lebensplätze sollen frei sein, nicht käuflich. Es ist Platz genug auf dieser Erde für alle, vor allem wenn wir alle wieder natürliche Dinge essen. 
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich liebte meine Zeit in New York und mein Jahr in Washington D.C. genauso wie meine Jahre in Wuppertal oder München und ich liebe meinen Garten auf dem Lande. Jetzt würde ich gerne mit einem Pferd und meinem Hund einfach nur durch Europa streifen. Schauen was passiert. Aber das Mehrgenerationen Hanfhaus im Hunsrück ist auch ein tolles Projekt, mit Selbstversorgergarten. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 22 Nov 2020 17:15:13 GMT</pubDate>
      <author>183:739645965 (Maiga Werner)</author>
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      <title>Wetter oder Wahrheit?</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Wetter oder Wahrheit?
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/41dabaed2e4e4c49bd4fea28a228a4f5/dms3rep/multi/Robbie-Spike-Nebel.jpeg"/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         Ich streife mit den Hunden durch meine alte Heimat, den Hunsrück, und krieg mich gar nicht mehr ein, wie wunderschön sich mir dieser Morgen zeigt. Der Himmel strahlt, die Sonne lacht, der Blick ist weit. Ich bleibe immer wieder stehen, atme tief – damit alle Zellen an diesem Glücksmoment teilhaben – und versuche ein paar besondere Aussichten mit der Kamera einzufangen. Dabei sind auch diese herrlichen Bilder entstanden. An diesem Morgen ist es besonders der wattezarte Nebel, der sich über das Moseltal erstreckt und mein Fotografenherz erfreut. Alle paar Meter bleibe ich wieder stehen - ich kann gar nicht genug davon bekommen. 
         
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    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Und dann erinnere ich mich an meine zwei Jahre in Traben-Trarbach, das von hieraus gesehen gerade mal 11 km entfernt liegt. Wie sehr ich darunter gelitten habe, dass im Herbst und Winter der Nebel oft wochenlang im Moseltal festhing. Wie mir die nasskalte Luft jeden Gang vor die Tür verleidete und das ewig dustere Zwielicht meinen Geist ebenso benebelte. Nää, nisch schön!
Ich denke also, wie geht es den Menschen gerade da unten im nebeligen Tal. Einen Steinwurf entfernt von der schönen Herbstzeit, der klaren Luft, dem weiten Blick, der Magie der Natur und meiner schwärmerischen Lebensfreude. Wie empfinden sie diesen gleichen Herbsttag, klamm, düster und Schwaden behangen. Wieviel Freude über das heutige Wetter kann ich mit Ihnen teilen. Aber auch – wieviel Mitgefühl oder Verständnis bringe ich für ihr gegensätzliches Erleben dieses gleichen Tages auf.
         
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ein Wetter – zwei Wahrheiten. 
         
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  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Ich möchte diese Gedanken gerne als Analogie im Herzen behalten. Mich immer wieder mal daran erinnern, dass vermeintlich Gleiches nie gleich erlebt wird. Dass jeder von uns im Besitz seiner eigenen Wahrheit ist und ein Recht darauf hat. Dass jeder für sich, gute Gründe und die Wahl hat, die Welt so wahrzunehmen, wie er es tut. Ein gewünschter Konsens – in unseren Beziehungen, Familien, im Arbeitsumfeld oder auch in der Politik – liegt vielleicht viel weniger in einer erzwungen Gemeinschaftsbetrachtung der Welt, sondern in der Akzeptanz jeder persönlichen Wahrheit. Und nach der Akzeptanz kommt vielleicht die Neugier. Und nach der Neugier kommt vielleicht die Empathie. Und nach der Empathie … Weltfrieden! &amp;#55357;&amp;#56842; Na gut, an dieser Stelle geht die Herbstsonne gerade mit mir durch. 
Ich laufe also weiter durch meinen sonnigen Herbsttag … und überlege doch tatsächlich, gleich mal runter ins Tal zu fahren, um zu sehen, ob ich dem Nebel aus der Talperspektive nicht doch etwas abgewinnen. Nur so aus Neugier.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/41dabaed2e4e4c49bd4fea28a228a4f5/dms3rep/multi/Susanne-Nebelschwaden.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 13 Nov 2020 16:51:44 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Spaziergang mit der Swak</title>
      <link>https://www.gegenzauber.com/spaziergang-mit-der-swak</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Spaziergang mit der Swak, Thilo, Maiga und Robbie
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/41dabaed2e4e4c49bd4fea28a228a4f5/dms3rep/multi/Thilo-swakt02.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
                  
         An einem wunderschönen Nachmittag, Anfang November, gingen Thilo, Robbie und ich im Dhrontal spazieren. Wir wollten vor allem für den Gegenzauber ein paar schöne Portraitfotos machen und unterhielten uns natürlich über Gott und die Welt und wie sie gerade auf dem Kopf steht.
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Thilo, der Erfinder der
           
                      &#xD;
      &lt;a href="http://www.swak.de" target="_blank"&gt;&#xD;
        
                        
            Swak
           
                      &#xD;
      &lt;/a&gt;&#xD;
      
                      
           , ist ein alter Schulfreund von mir, Maiga. Während wir so durch den lichterfüllten Herbstwald schlenderten fiel uns auf, dass wir diese ver-rückte Zeit eigentlich herbei-gesehnt hatten. Jeder für sich hatte in den vielen letzten Jahrzehnten den Gang der Welt beobachtet und sich zu jedem Thema wenigstens die eigenen Gedanken gemacht. An den meisten großen Themen üben wir seit jeher Kritik, fühlen uns beengt in unserem Menschsein. Jede kritische Betrachtung aber verführte uns dazu die eigene Situation zu erneuern, sich anzupassen an die eigenen Werte und Bedürfnisse, die immer auch im Hinblick auf die Welt wirkten. Eine EU Verordnung zum Beispiel besagt, dass wir Menschen in Europa keine wilden Pflanzen, sprich essbare Kräuter, entnehmen dürfen. Ich als Landwirt aber darf den Menschen die wilden Kräuter wenigstens verkaufen. Zwar war nicht die EU Verordnung mein Motor, wohl aber meine Grundwerte wie Freiheit und Selbstbestimmung. Diese brachten mich über viele Jahre dahin, wo ich jetzt bin. Immer im Spiel und Gegenspiel mit dem Erleben des Außen und Wirken in meinem Inneren.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Thilo wird sicher seine eigene Geschichte erzählen. Aber auch bei ihm lebt der innere Ausdruck im Tanz mit der Welt.
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                    
          Natürlich spielten wir dann auch mit der Swak, deren Zahnputzelement aus einem natürlich Holz, nämlich dem Miswakholz besteht. Da Robbie ein bisschen langweilig mit uns Labertüten wurde, holte sie sich selbst ein Holz und führte uns vor wie natürliche Zahnpflege geht....
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 13 Nov 2020 09:44:59 GMT</pubDate>
      <author>183:739645965 (Maiga Werner)</author>
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    </item>
    <item>
      <title>Hals über Kopf Verlieben</title>
      <link>https://www.gegenzauber.com/die-deutsche-sprache</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Wie Frauen und Männer sich noch "Hals 
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          über Kopf" verlieben können im Zeitalter des Internets. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einleitung zu einem Buchprojekt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Gerade in Deutschland, diesem romantischen Gefilde voller Innovation von der Elbe
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          bis zum Eib-See, da bleiben oft Liebe und Gefühle auf der Strecke. Bitte sehen Sie
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          es uns als Autoren nach, dass wir auch das eine oder andere seltene Wort benutzen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn wo jeden Tag über den Niedergang der Bildung gesprochen wird, sollte man / frau
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          doch voranschreiten das besondere der Deutschen Sprache zu pflegen. Sie werden
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          also den Anspruch auf Bildung zwischen den Zeilen immer wieder entdecken.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Bildung sollte ja nicht nur etwas für Absolventen von modernen Privat-Schulen und
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Privat-Universitäten sein. Im Gegenteil. Bildung ist Volksgut. Wir sind davon
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          überzeugt, dass mehr Kenntnis der Deutschen Sprache und der Deutschen Kultur
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          viele Pluspunkte ausmachen in Sachen Partner-Findung und Job-Findung. Und das tat
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          uns beiden Autoren so lange Zeit wirklich im Herzen weh. Da konnten wir einfach
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          nicht anders als dieses Buch zu schreiben. Vor einigen Jahren wäre dieses Buch ganz
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          anders geworden, vor dem Millenium. Damals war es noch nicht selbstverständlich
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          von einem Büro-Zimmer ins nächste sich per E-Mail auszutauschen. Damals sprach
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          man noch unter Kollegen per Telefon. Heute im Jahre 2020 wird es immer normaler,
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          das man ohne An- und Abrede einfach schreibt, was man will und einfordert. Lieblos
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          oft und auf den Punkt gebracht, aber irgendwie fehlt da was…
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Aber gerade die Kraft der Kommunikation ist es, die das menschliche
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Zusammenleben ausmacht. Euro-Bonds und Staatsanleihen können keine
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          emotionale Beziehung zwischen zwei Menschen (1/2) ersetzen. Auch wohl nicht das
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Fraunhofer-Institut mit seiner künstlichen Intelligenz… Oder möchtest Du Frau es Dir
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          vorstellen, wenn Du morgens aufwachst. In Deinem anheimelnden Bett. Halb
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          schlaftrunken noch. Dass sich der Laptop in Bewegung setzt und schön enthaarten
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Deine Beine hochwandert. Und sich an Deiner erogensten Zone breitmacht. Auf
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          deutsch gesagt: „Es Dir besorgt. Mit aller Perfektion seiner mitgelieferten künstlichen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Emotionalität!“ mit seiner virtuellen Gefühlswelt. Wie ein Tamagotschi muss er mit
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          seinem Programm gefüttert werden. Und liefert dann frei Haus das, wonach Du Dich
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          so sehr sehnst: Gefühle, Lust und Leidenschaft. Bedingungslos. Einfach nehmen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          ohne geben zu müssen. Wie schön es doch ist, dass wir die Intelligenz messen
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          können. Auch in Parametern und Bytes…
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 01 Nov 2020 17:56:04 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Endlich von der Seele geschrieben ...</title>
      <link>https://www.gegenzauber.com/meinwaerts</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Wir schreiben das Jahr 2020, Ende Oktober
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Freiheit und Selbstliebe
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           1966 kam ich auf eine Welt, die damals in revolutionärem Geist schwelte und sich anschickte, viele Themen weiter in die Freiheit zu entwickeln. Ich wuchs tief im Hunsrück auf, wo man noch das Schnauben der Ochsen oder Pferde zur hören meinte, die den Pflug einst mühsam zogen. Als Kind schon ärgerte ich mich über die Düngekügelchen die auf den Feldwegen lagen und den Glyphosatnebel, der jährlich über die Felder zog. Das Dorf hatte 40 Häuser und 40 Bauern. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Heute gibt es nur noch drei Landwirte, eigentlich nur einen richtig großen. Keine einzige Kuh, kein Schwein und nur noch eine Hand voll Hühner findet man in diesem kleinen Dorf. Das ist kein Einzelfall. Jeder hat ein Auto und fährt arbeiten in die ferne Stadt. Ich selbst studierte Philosophie und lernte endlich allerlei Nützliches und kam irgendwann zurück um Bauer zu werden, bzw. eine Spezialgärtnerei zu etablieren, und das gar nicht mal mit Absicht, sondern eher aus Zufall, weil mir einfach nichts Besseres einfiel um mich dem kontrollierten Leben der Gesellschaft und Politik zu entziehen. Die Siebziger und Achtziger waren brutale Jahre in denen immer wieder die Freiheit auf dem Spiel stand. Die Freiheit des Einzelnen zu entscheiden was er machen will, was er denken will und was er fühlen will. Er, der Mensch und damit meine ich alle, einfach alle Menschen jeder Façon und jeder Couleur. Ich halte nichts davon mich vom Männlichen trennen zu lassen, in dem ich weibliche Sprachformen nutze und mir Hirn und Maul verrenke oder schlimmer noch meinen Sprachfluß. Das fühlt sich an wie eine Spaltung der Menschen in zwei Geschlechter allein schon durch das miteinander Sprechen. Von daher, nein ich bin keine Gärtnerin, eine Berufsbezeichnung hat keine Geschlechtertrennung. Ach doch, ich vergaß, Frauen werden immer noch in vielen Sparten schlechter bezahlt. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wir wähnten uns frei vor dem Mauerfall. Reisten wohin wir wollten, allerdings mit Grenzkontrollen. Wir kauften was wir wollten, und verschuldeten uns auch freiwillig. Wir konnten zwischen drei, später vier Fernsehsendern wählen, die alle Gleiches zeigten. Später kam dann noch die Arte-Gehirnwäsche dazu. Ich war Schüler und fühlte mich unfrei. Weil ich Schüler sein musste. Ich wollte aber, dass es gar keine Schule gab. In meiner Phantasie ging ich mit einem Lehrer den ganzen Tag durch den Wald und er erzählte mir was ich wissen könnte. Ich wollte auch keine Atomkraftwerke und auch nicht Jahr ein Jahr aus vollkommen identische Nachrichten sehen und hören. Heute sagt man Mainstreammedien dazu and yes it just is one main stream since years! 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Nachrichten seit 50 Jahren lauten ungefähr so: Konflikte im Nahen Osten: Bilder dazu: Männer die Fäuste in die Luft recken in staubigen Straßen; Medizin: Bilder dazu: meist eine nackte Schulter in die eine Spritze gejagt wird; RAF Bilder waren immer die Fahndungsplakate, auf denen man die einzelnen Gesichter ohnehin nicht erkennen konnte, also wäre mir ein Terrorist auf der Straße begegnet hätte ich ihn sicher nicht identifizieren können; bin übrigens in den 80ern mal in Madrid von einer ETA Bombe aufgeschreckt worden; es gab Streiks und Tarifverhandlungen; die amerikanischen und russischen Präsidenten kamen und gingen und es schien mit Gorbatschow friedlicher zu werden; aber uns saß die Atombedrohung noch ganz tief in den Zellen, aufgefrischt durch Tschernobyl. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wenn ich zurück schaue hätte kein Mensch etwas verpasst, wenn er 50 Jahre lang nicht die Nachrichten geschaut hätte. Als die zwei Türme zusammenfielen sagte ich nur nüchtern, dass das sicher selbst gemacht sei, denn danach wurde die Welt wieder ein Stückchen kontrollierter. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Für uns Menschen hat sich aber die Schlinge zugezogen. Eine Frau kann nicht einfach ein Kind auf die Welt bringen, friedlich mit einer Hebamme. Sie geht zum Arzt und wird noch nicht einmal gefragt ob ein Aidstest gemacht werden darf. Das Kind kommt mit Ärzten auf die Welt was ich schräg finde. Was haben Ärzte mit Geburt zu tun? Das gerade frisch Geborene wird registriert, gemeldet und wird nun über zwei Jahre lang dauernd untersucht und erhält, wenn die Eltern keine Einwände haben über 20 Impfungen. Es wird etwas in den Körper eingespritzt, das die Natur nicht vorgesehen hat. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Der Mensch ist seit ca. 2 Millionen Jahren hier auf der Erde und auf einmal ist es nötig ihn zu impfen? Das Gesundheitsamt kommt einfach in die Schule und macht Tests und impft flächendeckend, zumindest habe ich als Kind einen Tuberkulosetest und ein paar Polioimpfungen in der Schule erlebt. Wie gesagt, ich fand Schule nicht gut, gar nicht gut. Wir bekamen ein paar lose Brocken Pseudowissen vor die Füße geworfen. 100 Puzzleteile aus unterschiedlichen Ecken des Gesamtbildes, wo es doch Billionen, bzw. unendlich viele Teile zu lernen, zu wissen und zu erfahren gäbe. Ich nenne nur ein absurdes Beispiel, da hieß es im Biologierunterricht, dass 5% der Gene eine Funktion hätten und der Rest wäre unbrauchbar. Als ich das hörte schoss mir gleich durch den Kopf dass diese 95 % wahrscheinlich den eigentlichen Funktionsteil ausmachten, wir nur mit unserer vorurteilshaften Grobschlächtigkeit nicht feinsinnig genug messen und forschen könnten. Platon hat dazu gesagt, dass man allein durchs Denken alles erfahren könnte. Tja. Und ich dachte mir auch, dass die Materie eigentlich aus Geist besteht, komprimierter, verdichteter Geist. Und wer kann mir erklären warum man die Zerstörungsdaten eines Alexander des Großen lernen muss? In der Geschichte machen einzelne Menschen immer wieder und wieder Menschen, Städte, Nationen platt. Das ist Geschichte. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Als Abiturient wusste ich nicht, wie ich eine gelingende Beziehung führen könnte oder meine eigene Steuererklärung schreiben würde. Da ich Schule, Staat, Kirche schon als Kind für unglaublich fragwürdig hielt und mir Freiheit wünschte zu lernen wann und wo und was ich wollte, habe ich mich natürlich parallel selbst wirklich gebildet.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wenn wir Menschen selbstermächtigt wählen würden, statt dem Diktat der großen Wirtschaftsmächtigen gefügig zu sein, dann würden wir das Leben und nicht den Tod wählen. Wir würden Pflanzen nicht vergiften, sondern das Unkraut essen, denn das ist ja viel gesünder als die vielen merkwürdigen, in Plastik verpackten Produkte. Würden wir überhaupt Landwirtschaft betreiben? Ist das nicht furchtbar mühselig? Ein Tier aus dem Wald, Wildkräuter, sprich Unkraut, Gemüse und Früchte gegessen, und schon hat der Tag unendlich viele Stunden. Nicht nur die EU hat uns Menschen verboten Kräuter aus der Natur zu entnehmen. Schon im 19. Jahrhundert wurde uns verboten auch noch die letzten natürlichen Dinge aus dem Wald zu entnehmen, wie Moos, Steine, Äste. Schon lange durften wir einfachen Menschen kein Wild mehr erjagen. Das ist Wilderei. Eigentlich wäre das doch unser Geburtsrecht. Auf der Welt zu wandeln, wohin wir wollen, zu essen was und wann wir wollen. Wir würden uns neue Gedanken machen zur Energiegewinnung und auf die Bedürfnisse der Kinder individuell eingehen. Auf jeden Menschen würden wir individuell eingehen, wenn wir viel Zeit hätten, die wir nicht damit verschwenden würden unsinnige Plastikteile herzustellen wie den Müll, der in Überraschungseiern steckt. Würden wir der Erde ihre Schätze weiterhin als Sondermüll zurückgeben und würden wir immer noch in frisches Trinkwasser scheißen, das unnatürlich durch ein langes Rohrsystem schießt nur um wieder in der Kläranlage, angereichert mit Hormonen und Mikroplastik erneut umständlich gereinigt zu reinigen? Überhaupt hatten früher die Bauernhäuser in meinem Dorf alle einen eigenen Brunnen. Gewaschen wurde mit Kernseife.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Nehme ich nur ein Beispiel von Millionen Beispielen: Stelle man sich doch mal vor das Waschmittelregal in einem Supermarkt und dann rechne man hoch wie viele Supermärkte es auf der Welt gibt und wie viele Waschmaschinen mit diesen giftigen Substanzen täglich gefüllt werden, bzw. Gewässer verunreinigt um die Wäsche zu reinigen, bzw. zu parfümieren und zu verschmieren, mit Weichspüler. Ich als Erde würde ächzen. Nun das kann man mit allen Produkten und Dingen durchspielen, die wir uns als lebendiger Mensch zumuten, der Erde zumuten.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Es gibt natürlich zu all dem schon Gegenentwürfe in Bioqualität, aber auch die sind gar nicht nötig. Auch hier wird in Plastik gepackt und lots of fancy silly products produced und statt einer natürlichen Waschsubstanz gibt es auch hier wieder unzählige Spielchen die wir gar nicht brauchen. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Meine bunten Anmerkungen zu unserem modernen Leben verfolgen ein Ziel. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wir können alles in Frage stellen und Stück für Stück in eine gesunde, umwelt-, und menschenfreundliche Weise umwandeln. Es braucht dazu einfach nur Offenheit und Liebe zur Freiheit und Lebendigkeit. Dann hätten wir die vielen kleinen Alltagsdinge neu durchdacht. Essig statt Domestos. Schmetterlingswiese, statt Steinvorgarten. Ich würde gerne ein Auto mit Wasserstoffmotor fahren oder vielleicht mit freier Energie. 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Um zu den heutigen Weltproblemen einen fröhlichen Gegenentwurf zu starten bedarf es nicht nur der Selbstermächtigung, sondern vor allem der bedingungslosen Liebe, vor allem zu sich selbst. Das ist der erste Schritt. Wenn wir das in Angriff nehmen, dann können wir auch regierungslos durch die Welt ziehen ohne uns die Köpfe einzuschlagen, was unweigerlich passieren würde, wenn sich einer schon an einem schönen Fleckchen Erde häuslich eingerichtet hat. Zu radikalem Umdenken und Neuhandeln bedarf es der liebenden Selbstreflektion. Die Frage ist, wie einsichtig sind wir jeder Einzelne? Und wie kommen wir zusammen? 
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Gerne darf unsere Internetseite Gegenzauber.com die virtuelle Begegnungsstätte sein. Und ich würde mich freuen, wenn wir in Zukunft auf eine neue Weise miteinander reden, bzw. zuhören. Und noch viel wichtiger ist eine physische Zusammenkunft. An jener arbeite ich ab jetzt zunächst einmal hier auf meinen 5000 qm, auf denen ich ein vollökologisches Haus aus Hanfziegeln bauen werde, mit Raum zum Treffen und für liebevolle Veranstaltungen, für ein Tonstudio, mit Selbstversorgergarten und alles was uns noch dazu einfallen wird.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 31 Oct 2020 19:51:06 GMT</pubDate>
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      <title>almost tired of searching myself</title>
      <link>https://www.gegenzauber.com/halten-sie-den-kontakt-mit-website-besuchern-und-vertiefen-sie-die-bindung-mit-ihren-lesern</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          One day I wonder how I can be radically cured, when I come across the strangest ideas ... at that time I felt like I was in an open heart surgery without anesthesia.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          You probably all know that, don't you? Just open your heart, say it, or take care of your inner child, or just let go and start living. Who can no longer hear these sayings or who knows how it really works? How does it feel to open your heart and how do you wish correctly according to the law of attraction? What does it mean to love unconditionally and who actually? And what about self-love and the discovery of inner richness that manifests itself outwardly? Free yourself, just let go, eat healthy, be sporty and only do what you love. Did I forgot something? Certainly. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          Coachings and self-discovery seminars disguise the online sky like chemtrails and hide like glyphosate or nanoplastic particles in lettuce, even if it is certified organic or at least washed with swirled, centrifuge-filtered spring water. If you make simple, raw, vegan, gluten- and lactose-free paleo food, you will be almost as good as Buddha or Jesus, or you can definitely meditate more effectively until you find yourself in nirvana with or without Kurt Cobain. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          If you want to be aware, forget about positive thinking, just lovingly accept your bad mood, focus at least five times a day with a deep visualization of your favorite dreams, and don't overlook an inner voice reminding you to go to yoga and nothing to do. Don't forget to clean your rock crystals before using them. Oh yes, I have forgotten the spiritual, authentically perceived complete process of consciousness that leads to pure freedom and independence when one treads the body-centered path of salvation that integrates, nourishes and lovingly accepts all inner shadow children in a specially opened heart space. 
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          But don't start too early because you could still stumble upon the soulmate trap somewhere on the edge of the solar plexus or third eye, or in one of the new crystals of light that is at least in the periphery of your aura, the sometimes haunted and sucked up by black holes. As I am an HSP expert and scanner, I cannot organize my various inner voices anyway, or follow them all at once, because my pain is still deep in my flesh like a thorn, the barbs of which have become entangled in my beliefs. Without being able to get to the origin of my former manifestations.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          The question that I ask myself at the end of these certainly not unimportant processes, how do I know whether these psychological, philosophical and esoteric wisdoms are true at all? So back to the roots - radically, so to speak, I turn to what I really perceive. From the only perceptible point of view, the focus is on me and the here and now. What do I see, what do I feel and what are the thoughts that really bring me further for my life on this earth in this time with this completely crazy and alienated society.
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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    </item>
    <item>
      <title>Vom Schreiben, Schwimmen und Lange Weilen</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
          ...  aus meiner Schreibklause in Spanien...
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Die Tage in Spanien durchlaufen alle erdenklichen Stimmungen und jetzt, da es wieder wärmer geworden ist kann ich noch weniger schreiben als zuvor, war das doch einer der Gründe sich diese Klause ausgesucht zu haben. Der letzte Satz könnte einer Korrespondenz aus dem letzten, nein vorletzten Jahrhundert entstammen, so jedenfalls die Stimmung in der ich ihn verfasste. Ich erinnere mich an Schriftsteller die wochenlang irgendwo in Frankreich oder Italien unterwegs waren und sich gegenseitig echte Briefe schrieben. Ich sehne mich nach solch einer müßigen Briefeschreiberei, wie einst als ich in Amerika war und es kein Internet gab und ich doch täglich ellenlange Briefe schrieb. Ich würde gerne mit einem Literaten solch eine Korrespondenz pflegen. Momente dehnen, das ist es wonach ich mich gerade wirklich sehne. Einst pflegte ich das geradezu zu, war besessen davon Momente immer länger aus zu dehnen. Warum habe ich das verloren, wie konnte ich das vergessen und warum schmerzt das Wiederbeleben so? Ich war die Königin der LangeWeile und des Müßigganges. So sah ich mich und schwebte über allen Dingen. Freilich als Selbstschutz denke ich in der Erinnerung.
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           Heute schmerzte das Wiederbeleben allerdings nicht, denn heute fand ich einen Zauber. Ein Momentum, den Hauch einer Unio Mystica. Als Juan-Manuel stellte sich heute der „einsame Wolf“ vor, der schon in den letzten Wochen jeden Mittag seine „Runden“ am Strand zog, nur um jedes Mal mit meinem Hund Robbie für ein paar Minuten zu spielen. Hinter einer schwarzen Sonnenbrille verborgen wechselte er je albern, schüchtern, eingebildet oder ignorant ein paar Worte mit mir auf gebrochenem Englisch, ergänzt mit einigen meiner spanischen Brocken. Ich war mir nie sicher, ob ich ihn nun leiden könnte oder seinen schönen Körper irgendwie lieber nicht mögen wollen würde. Sein heller Teint und seine dunkelblonden langen Haare versetzten mich je in die Stimmung kalifornischen Surfersunnyboy Ambientes, zumal er immer in der selben langen Surferhose am Strand erschien. Heute aber, nach einer Woche Abstinenz, setzte er sich zu uns, freilich aus dem Spiel mit meinem Hund heraus und erzählte mir sprudelnd und unaufgefordert, dass er eine Woche lang in Murcia das Haus seiner Familie renovieren müsse und viel lieber wieder an seinem geliebten Strand seinem Schreiben nachginge. Ich horchte selbstverständlich auf als er mit seinen 10 Fingern bedeutete lustig über Notebooktasten zu wandern denn endlich wurde es auch für mich interessant, nicht nur für meinen Hund. Über das Universum, Gott und die Erde schriebe er und schaute verlegen um sich, konnte er doch nicht wissen, dass das in etwa auch meine Themen waren. Da wir immer schon eher mit unseren Händen, Armen und großzügigen Körperschwüngen redeten, schlug ich ihm einfach in amerikanischer Manier meine flache Hand auf seine. Allein dass er in sekundenschnelle auf mein „hey me too“ die Hand zum Abklatschen bereit gehoben hatte, verwundert mich im Nachhinein. Körper sind schneller als der Gedanke – oder vielleicht ist auch der Geist schneller als das Denken und hält den Körper jederzeit bereit in sekundenschnelle zu reagieren. Warum nur aber hetzten wir uns so ab in unserem gegenseitigen Verständlich machen wollen? Voller Enthusiasmus wollten wir beide nun dem anderen erzählen was ihn im Innersten so umtreibt! Dann aber fragte ich endlich danach seine Augen sehen zu wollen, die er nur deshalb immer hinter einer Brille verbirgt, weil die Welt sonst verstrahlt würde, na klar. Aber es erschlug mich doch! Klarste Augen in brillanter Bernsteinfarbe mit einem Hauch von Grün die mir plötzlich von Intelligenz und Bescheidenheit sprachen. Aufgehoben waren meine Bedenken es mit einem arroganten Ignoranten zu tun zu haben oder gar einem spanischen Macho. Auch mein Vorurteil der Albernheit war mit einem Male in Wohlwollen und Verstehen umgewandelt. Seine Körperhaltung hätte mich nicht täuschen können, nur mein Verstand hatte mich gründlich an der Nase herumgeführt. Die Augen aber, so heißt es ja, lügen nicht. Sie erzählen die ganze Geschichte des Menschen – irgendwie. Wenn ich mir unsere kleine Unterhaltung wieder und wieder ins Gedächtnis rufe müsste ich sie komplett um-schreiben damit das was eigentlich ausgetauscht werden wollte zu seinen Rechten käme. In Wirklichkeit aber begegneten sich ein kleines Mädchen und ein kleiner Junge, die eigentlich nur ein bisschen miteinander im Sand und am Strand spielen wollten und sie wollten unbedingt ins Wasser springen. Ich fragte also ob er denn im Februar auch schon Schwimmen würde und er meinte, dass er normalerweise jeden Tag schwimme, ob Winter oder Sommer, doch heute nicht, verabschiedete sich mit einem Luftkuss auf jede meiner Wangen um kochen zu gehen, für sich allein, betonte er irgendwie melancholisch. Letzteres war ja fast schon ein runnig gag. Ich weiß, du bist allein am Strand, jahraus jahrein mein lieber Juan-Manuel, du einsamer Wolf, der nur deshalb Hunde versteht, ja ja. Ich setzte mich also wieder auf mein Handtuch und fröstelte ein wenig im spanischen Februar, denn die Sonne brannte nur mit 17 Grad und der Wind kam immer noch aus kalten Gefilden gefegt. Ich sah ihm nach, weil ich den Hund festhalten musste, der ihm am liebsten nachgerannt wäre und beobachtete wie der Mann mit den Bernsteinaugen zögerte, innehielt und Kehrt machte. An unserem Handtuch angekommen legte er wie in einer Zeremonie, seinen Schlüssel und seine Sonnenbrille ab, nahm mich sprichwörtlich an der Hand und forderte mich auf nit ihm ins Wasser zu gehen. Ich entledigte mich ebenfalls meines Oberteils und folgte ihm ins kalte Wasser das ich aber nicht mehr wirklich wahr nahm. Die Gemeinsamkeit übernahm die Führung und beherrschte den Moment. Es wurde still und langsam, ruhig und echt. Zwei authentische Wesen, keine Kinder mehr, stiegen zusammen ins Wasser, das uns mit seiner verlockenden blau-türkisen Farbe und seinen ruhigen sanften Wellen der Kälte trotzen machte und vergessen. Bevor Juan-Manuel sich endgültig in die Fluten stürzte schien er zu beten oder dem Wasser zu danken. Ich schaute und ging derweil langsam weiter ins Wasser, überwand die ersten kalten Schocks am Rücken und am Bauch. Nach einer kleinen Weile schwamm ich um warm zu werden und sah das klare Wasser, das klare Mittelmeer. So klar und schön, kalt und tragend. Nach ein paar Zügen hielt Juan-Manuel inne um mir zu sagen, dass ich schöne Augen hätte und dass mein Körper ebenfalls schön sei und ich mich nicht zu verstecken bräuchte, schließlich seien wir hier an der Manga, da sei einfach, dont worry be happy angesagt, was auch immer das hieße. Zugegeben, mit einem wildfremden Mann halbnackt zu schwimmen schien mir nicht vollends geheuer. Ich hatte vorher ohne Oberteil am Strand gelegen, es mir aber schnell übergestreift als er auftauchte um sich mit Robbie zu beschäftigen. Wie auch immer. Als wir uns schließlich fröstelnd verabschiedeten, nicht ohne unsere Luftküsse auszuteilen, saß ich da ergriffen von einem gemeinsamen Bad im Mittelmeer, das sich sofort wie ein kostbares Juwel in meine Seele brannte. Ich war nicht zum ersten mal hier oder überhaupt im Mittelmeer, allein, zu zweit, kalt oder warm. Was war das eigentlich Besondere, schon jetzt unvergesslich Brennende daran? Sicher nicht die Komplimente, die ich eher als störende Verlegenheit am Rande registrierte. Das kurze spontane Miteinander? Das nur sprichwörtliche an-der-Hand-genommen-sein? Das Entscheidende war das ImWasserSein vielleicht. Im eiskaltblauen Wasser zu sein und nicht allein. Nicht allein im kalten Wasser zu sein? Schließlich hatte ich es allein noch nicht gewagt. Ein einziger Impuls hatte mich dazu verführt in die kalten Wellen zu gehen, die mich doch seit Wochen lockten und verführen wollten. Eigentlich kann ich Wasser nie wirklich widerstehen, und sei es noch so kalt. Dieses mächtige Element am Körper zu spüren. Von diesem mächtigen Element umhüllt und getragen zu sein – und nicht allein. Die Kombination birgt etwas oder löst doch für mich etwas aus. Manchmal braucht es einfach ganz bestimmte individuelle Umstände um einen Knoten zu lösen an dem man schon lange herumrätselt. Und es entbirgt sich auch Etwas in der reinen Tatsache des bewussten Bemerkens. Es war die Geste des Eingeladenseins. Komm mit mir ins Wasser. Es gibt kein Danach. Muss es auch nicht. Es gab den Augenblick. Viel zu kurz um sich Schwimmen zu nennen. Lang genug aber um ein tiefes bewusstes und nachhaltiges Erleben zu generieren aus dem man einen ganzen Roman schreiben könnte. Das ist Menschsein. Fühlen, Erleben und den Augenblick kosten und vielleicht sogar dehnen, erinnern und irgendwie inkarnieren. Sich eins fühlen mit der Welt, dem Augenblick, dem Ozean, dem Anderen. Eins sein mit allem schwang mit. Ein pures Sein ohne Wollen, ohne Urteilen, ohne ängstliches Fragen wie lange dieser Moment noch halten wird. Er ist da. Er ist immer noch da, schwingt in mir nach. So ein winziges Erlebnis wirkt nur deshalb solange nach, weil es sonst nichts sein wollte als eben dieser Moment. Es ist ein Unterschied ob man Momente erlebt oder Dinge bewusst tut oder sich an eine Aufmerksamkeit erinnern kann und ob ein Augenblick ein wirklich wahr genommener Augenblick ist. In diesem Fall ist das eigentliche Erlebnis egal. Und ja es ist egal. Später ging ich am Strand entlang, nicht ohne eine leise Hoffnung Juan-Manuel vielleicht doch noch mal zu begegnen. Und in der Tat nach einer Weile des Vorbeistreifens an den hässlichen Hochhäusern pfiff es aus höchster Höhe zu mir herunter und Juan-Manuel bedeutete mir zu warten, nur um mich für 10 Minuten auf das Dach zu bitten um den einmaligen Blick mit Sonnenuntergang mit ihm zu teilen. Beide Meere und die ganze Manga mal im Überblick zu sehen war berauschend schön. Aber das war nicht ein solcher Moment der ein Momentum birgt. Es war einfach ein netter geteilter und durchaus schöner und wertvoller Augenblick. Aber dieser andere Moment am Meer war etwas anderes. Er war ohne Wollen, ohne Vergangenheit und Zukunft. Er war herausragend aus dem Ozean der Momente. Er war echtes gelebtes Hier und Jetzt. Aber wäre die Situation beliebig für einen solchen Moment? Nun, ich denke ja. Jeder Moment könnte solch ein bewusst wahr genommener sein. Es gibt also etwas hinter den erlebten Dingen, etwas Gemeinsames im Erleben, das nur dann in Erscheinung tritt, wenn man völlig losgelöst von seiner eigenen Erwartungshaltung, seinen Interpretationen, seinen Urteilen und Vorurteilen und seinem Wollen ist. Spontaneität und Überraschung sind bestimmt nicht schlecht um dieses Momentum zu erzeugen. Es ist auch mehr ein Wahr-haben als ein Fühlen. Mehr ein Erscheinen als ein Erzeugen. Ich habe bereits an anderer Stelle versucht zu ergründen und befunden, dass sich im Unterschied zu anderen durchaus auch bewussten Momenten hier aber ein inneres Universum eröffnet, ein Potential der Möglichkeitsentfaltung. Ein gewöhnlicher Moment läuft weiter in einer relativ ähnlichen Kontinuität, während das Momentum ganze Welten erschaffen kann. Die Welt hält an. Es wird offenbar das nicht nur Alles Eins ist, sondern dass auch alles möglich ist, oder sein kann. Es verbirgt sich freilich in Jedem Moment, wie man aber des Momentums gewahr wird weiß ich noch nicht absichtlich zu wiederholen. Es ist nicht das Schwimmen, oder der Sex oder das Schreiben. Es erscheint dahinter oder darin und es ist unfassbar größer in seinem Erscheinen und Erleben, als der eigentliche Augenblick der nur als Instrument erscheint. Letztlich habe ich hier in Spanien wieder entdeckt was ich vielleicht verlieren musste, obwohl ich es früher schon konstatierte für mich und ganz bewusst zelebrierte. Aber vielleicht mit Schmerz und Melancholie, mit Sehnsucht nach meiner Selbstliebe, die sich in den letzten 30 Jahren erst einmal an der Liebe zum Anderen versuchte und darin etwas suchte. Der Mensch will ja lernen, sich entwickeln. Jetzt erkenne ich diese Qualität des Müßigganges wieder als die Grundlage dessen was ich ja sein will, denn sowohl der Privatier, der Magier als auch der Schriftsteller brauchen und haben Zeit, vielleicht erschaffen sie sogar Zeit. In dieses Element müssen alle tauchen und aus diesem Zeit-Raum-Aufheben schöpfen alle drei ihr Sein und ihre Kreativität. 
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